Hosianna
71 Seiten, Leinenbindung
mit zahlreichen Illustration
987-3-905868-33-3

Adom verschlägt es an den Ort seiner Kindheit und Jugend. Ein Festsaal, in dem ein Fest zur deutsch-polnischen Vereinigung stattfinden soll, empfängt ihn. Die Gürkchen, das Bier, die Fahnen sind zwar schon da, aber das Festprogramm hat noch nicht angefangen. Sofort überfallen Adom die Erinnerungen, die dieser Ort in ihm hervorruft. Die Streiche mit seinen Dorfkumpanen, die Ermahnungen des Bauern Nicolai, die allgegenwärtige Beobachtungen durch das Dorf, die katholische Indoktrination, die schwierige Identitätsfindung in dem Auf und Ab der polnischen Geschichte, die fehlenden sexuellen Entfaltungsmöglichkeiten, die Abwesenheit des Vaters und die Bewachung durch die Mutter. All das bricht sich Bahn in einer Eruption der Worte, der Sätze, der Geschichten, die aus Adom hervorquellen. Fantastische Anteile mischen sich mit möglichen Wahrheiten, Träume mit Erlebtem, Horrorszenarien mit Wunschvorstellungen. Ein Ausbruch zu neuen Möglichkeiten scheint gegeben, doch der erlösende Tato (Papa) bleibt aus.

 

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